Rückblick in die 2020er

Hallo, ich bin William Anderson, lebe in Mainz und bin 48 Jahre alt. Seit 20 Jahren bin ich glücklich verheiratet und habe einen Sohn. Im Jahr 2054 habe ich mein Studium als Agrartechniker abgeschlossen und leite seit zehn Jahren eine Hanfplantage. Die Firma habe ich von meinem Opa übernommen der sie 2024 gegründet hat. Im Jahr 2022 war die Umweltverschmutzung so stark, dass schnellstmöglich eine sinnvolle Alternative für gefährliche Stoffe gefunden werden musste. Der geeignetste Stoff dafür war Hanf. Anfangs war das Thema in der Politik sehr umstritten, weil Hanf meist nur als Rauschmittel angesehen wurde. Jedoch hat sich das sehr schnell geändert, denn es wurde sehr schnell erkannt, welches Potential dieser Rohstoff hat. Es hat nicht sehr lange gedauert, bis wirklich was verändert wurde und die ersten Hanffabriken eröffnet wurden. Zu dieser Zeit hat mein Opa auch großes Potential in der Hanfproduktion gesehen, woraufhin er selbst eine solche Fabrik gegründet hat. Es wurden
 
viele solcher Fabriken gegründet und aus diesem Grund arbeiten wir zurzeit alle zusammen als eine große Firma. Der größte, zugleich riskanteste Schritt war, die erste Investition für diese Firma. Mein Großvater sagte mir, dass er keinerlei Zweifel hatte diesen Schritt zu wagen, da zu den damaligen Krisenzeiten es einer der besten Möglichkeiten war die es gab. In den Fabriken wurden zuerst meist Baustoffe wie Dämmungen, Beton und Dichtungen hergestellt. Zu dieser Zeit wurden sehr wenige dieser Produkte gekauft, weil die Kosten noch sehr hoch waren. Das hat sich jedoch sehr schnell geändert, weil immer mehr Fabriken und Plantagen gegründet wurden. Mit der Zeit wurden immer mehr Produkte gefunden die durch Hanf ersetzt werden können. Dazu gehörten Plastiktüten, Plastikverpackungen, Textilien, Pflegeprodukte und vieles mehr. Heute ist der Hanf weltweit sehr stark verbreitet und hat die Produktion von Plastik komplett abgelöst. Heute könnte man sich Hanf fast nicht mehr wegdenken. Auch in der Medizin wurden einige Vorschritte gemacht, dort ersetzt der Hanf nun die meisten Schmerzmittel und wird häufig in der Krebstherapie eingesetzt. Zurzeit versuchen wir unsere Produktionskosten zu senken um bei dem mittlerweile sehr starken Handelswettbewerb mithalt
 
en zu können.
 
 
 

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